2011 bis jetzt

Hi

da ich im regelmäsigen Abständen Shootings durchführe, hier mal ein vergleich von 2011 bis jetzt. Seit 2015 HRT

Ein Monat, ein Jahr und noch viel mehr!

10570427_697519177023840_3757900372695426764_nJetzt sitz ich hier – einmal ganz alleine – zu Hause, solche ruhigen Zeiten gab es die letzten Jahre bei mir sehr selten.

Wieder einmal denke ich über die letzten Jahre nach, jetzt nehme ich ein Monat Hormone, jetzt bin ich schon lange geoutet.

Die Hormone sind meiner Meinung (Erika korrigiere mich wenn es nicht stimmt) viel harmloser als befürchtet. Ich bin keine dritte pubertierende im Haus.

Ich fühle mich wohl ich bin endlich angekommen, mein alter Name ist geschichte, alle Daten werden umgeschrieben, in Passail darf mich niemand mehr falsch anreden.

Und was mich sehr wundert, bis jetzt gab es noch kein negatives Feedback. Wir leben hier in Passail wie wenn nichts gewesen wäre. Die Angst die war umsonst die Panik war zu viel.

Wieder einmal beweist es sich, gehe offensive und positiv auf Menschen zu dann geben sie eine ruh 😉

Und wenn ich zurückdenke was sich die Jahre getan hat. Heute vor 1 1/2 Jahren habe ich einmal gesagt „In 10 Jahren will ich in Passail so leben wie ich bin“ die Antwort dieser Person „Ich gebe dir 1 1/2 Jahre!“ (Ok die Person ist ein Profi auf dem Gebiet sie wusste es besser)

Vor einem Jahr war ich mir sicher, dass mein outing in der Firma auch heisst, ich kann diese Firma nie(oder muss sie sofort)  verlassen. Denn in meiner Situation kann und will ich so etwas nicht mitmachen.

Jetzt bin ich noch ein paar Tage dort, dann bin ich bei einer neuen Herausforderung und freue mich schon darauf. Mein Leben ist jetzt endlich in den richtigen Schienen. Ich hoffe dass ich eine Firma gefunden habe, in welcher ich in Pension gehen kann.

Vor 6 Jahren habe ich Erika „informiert“. Jahrelang habe ich gedacht ich bin sie nach dieser Information sie los, daher auch lange gezögert. Was ist jetzt? Wir haben geheiratet, sind jetzt mit offiziell gleichgeschlechtlich verheiratet, auch wenn unser ganze Geschichte sehr an den Nerven gezogen hat. Es zeitweis sehr an der Grenze war hoffe ich wir sind über dem Berg. Naja jetzt kommt noch eine OP bei Erika aber das schaffen wir auch noch. So eine Liebe muss man einmal finden.

Vor 4 Jahren fast habe ich Tina kennen gelernt, ohne mein Zwilling wäre ich heute nicht mehr da. Sie hat mir soviel gegeben und hat mein Leben auch bereichert. Auch daher bin ich dankbar, dass ich die Entscheidung getroffen habe zu NC zu gehen. Allein die Personen welche ich dort getroffen habe, ob Miriam, Heidi, Nasty oder Tina alle standen mir bei. Und es sind sogar besondere Freundschaften gefunden worden.

In den letzten 4 Jahren habe ich auch gelernt das es manchmal scheint: „Das ist ein Freund“, aber wie es sich zeigt in „ausnahmesituationen“ verzichten diese Freunde auf Freundschaft sobald sie Angst haben dass eine Freundschaft zu mir negative Folgen haben kann. Leider habe ich mich da auch geirrt und musste es schmerzhaft lernen.

Aber ich habe lieber ein paar wenige Freunde auf welche ich mich verlassen kann. Auch wenn jetzt zum schluss nur 2 wirkliche Freunde nach den 4 Jahren übergeblieben sind. Aber auf diese 2 kann ich mich blind verlassen. Und seit einem Jahr ist es schwer mich als Freundin zu gewinnen, bzw. ich habe gelernt mich nicht blind in „Freundschaft“ zu stürzen.

In den letzten Monaten hat sich mein Leben auch dahin verändert, dass ich viel selbstbewusster auftretet. Ich habe meinen Style gefunden und stehe zu mir.

Endlich bin ich ich und ich bin sicher dass alle Personen welche ich getroffen habe vorausbestimmt waren. Vor zwei Jahren habe ich alle ausgelacht welche von „Bestimmung“ etc geredet haben, ich bin mir sicher alles hat siche eben getroffen weil es so sein sollte.

Ohne meine Frau, Family und Freunde wäre ich nicht endlich ich, oder besser gesagt ich hätte ihnen von oben zugeschaut.

1 1/2 Jahre ändern das Leben!

Endlich bin ich ich

bussu

 

 

Seitenwind

Ich habe soviel meines weges hinter mir gelassen,
kann mich auf meine begleiter immer verlassen.

die schwersten zeit – dachte ich – ist vorbei,
sehne mich endlich ruhe herbei.

doch ruhe das gibt es doch nicht bei mir,
neue diagnostik sachen liegen hier.

kaum denke ich bin am sicheren weg,
mir es wieder die sprache verschlägt.

hormone sind nicht so einerlei,
dann kommt noch ein tumor herbei.

wie soll ich da gerade gehen,
den seitenwind auch überstehen.

gott sei dank bin ich so weit,
für diese prüfung wäre ich sonst gar nicht bereit.

Jetzt sollte ich erika beistehen,
ich kann es auch vestehen.

und natürlich nicht nur bei erika was versteckt,
julian und ich auch noch etwas entdeckt.

auch das müssen wir heilen,
und stunden in therapie verweilen.

wenn jetzt dann noch kommt ein seitenwind,
ich hoffe dass ich nicht verschwind.

mein weg geht zwar gerade aus,
ich sehe es klar und geh voraus.

jedoch links und rechts ein abgrund ist,
ein seitenwind und ich bin vermisst.

ich hoffe ich kann diesen winden widerstehen,
und noch lange den weg gehen.

 

Endlich Ich!

Hallo zusammen,

IMG_3188Jetzt bin ich endlich ich, viele Wege sind die letzten Jahre gegangen worden. Ich bin oft in der Luft gehangen und wusste nicht wie es weitergeht. Aber ich bin so froh in dieser Welt zu sein, diese Familie und Freunde gewonnen zu haben welche mir immer den richtigen Weg geebnet haben.

Jetzt stehe ich hier zu hause, bin endlich ich. Ich brauch mich in keiner Situation mehr verstecken, meine Kids stehen hinter mir und lieben mich noch immer. (Hoffe ich halt)

Am 19.02 habe ich einen neuen Geburtstag. Seit diesem Tag bin ich offiziell eine Frau, seit diesem Tag hat die komplette Hormonumstellung beginnen, seit 19.02. bin ich endlich ich!

Vielleicht fehlen noch ein paar kleinigkeiten, aber was solls. Das meiste habe ich überwunden. Noch ein paar Dokument ändern lassen – dann einmal nachschauen was google alles unter meinen alten Namen weiss. Google dann auffordern dieses zu vernichten.

Seit 19.02 gibt es nur mehr Sandra. Welchen Geburtstag soll ich denn feiern. Naja den 19.02 habe ich dieses Jahr leider nicht gefeiert. Aber dieser Tag wird zum Tag „endlich ich“ erklärt.

Und alles zusammen geschafft bevor ich einen neuen Job beginne. Dieser wird der erste Job sein wo ich weder mich verstecken, einen falschen Namen oder sonst was angeben muss. Auch da bin ich dann endlich ich.

Keine Probleme mehr beim Fliegen („Sie sind aber nicht Herr ….“)

Endlich ich auch beim Einkaufen im Ort, beim fortgehen einfach immer.

Wie sehr ich auf diesen Moment gewartet habe.

DANKE

Sandra

 

 

 

 

Life changes …

Mein Leben macht gerade wiedermal eine – viele Veränderungen durch. Was sich die letzten Tage getan hat und wie sich mein Weg verändert hat ist bzw. war ein Hammer!

Freitag eine Woche ist es her, der ganze Tag war Stress pur. Was sich jedoch an diesen Tag für Weichen gestellt wurden hat mich selbst überrascht.

IMG_3073_2Outing bei meinen Jungs stand an, andere „knappe“ Entscheidungen sind gefallen. Meine Jungs haben es echt gut aufgenommen, und seit Sonntag kann ich endlich mich zu Hause so geben wie ich bin, ich kann endlich in der Früh mich zu Hause stylen, Endlich ist der Weg Familie abgeschlossen.

Zuerst war es für sie ein „Verkleidungsspiel“ und es war Ihnen nicht klar, dass sie 2 Mamas haben. Jedoch der „Anblick“ war kein Problem.

Jetzt gibt es nur Mehr Sandra. Ob die Jungs Papa, Mapa, Mama2 oder was auch immer sagen ist mir „egal“ da haben sie alle Freiheiten.

Dann noch die letzte Untersuchung vor den Hormonfreigabe. Ok die Untersuchung hat wieder einen neuen Weg geöffnet, ist net 100% erfreulich jedoch auch nicht 100% niederschmetternd, ich habe wenigstens die beste Ärztin für diesen Gebiet 😉  … Jetzt warten wir auf 13.02 dann weiss ich mehr. Eines ist klar für die Hormonthera ist dies keine „Einschränkung“.

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Gestern dann eine Geburtstagsfeier. Das erste mal zu einer Familienfeier ohne Angst. Angst, dass ich das Verkleiden nicht aushalte. Denn das erste Mal als Ich. Einzig ein wenig Angst, dass mein Namensschild falsch ist jedoch es war perfekt. Ich bin endlich angekommen.

Es war wirklich nicht  schlecht. Besonders die Worte – bei der Vorstellung der Gäste – „Sandra, die Tochter von Gebi und Elfi“ Kling ein verdamm gut. Besonders auch der Satz „Verheiratet mir Erika und sie haben 4 Kinder :)“ Auch meine Mama hat immer nur von Sandra geredet, wer hätte das vor einem Jahr gedacht.

Jetzt beginnt das ganze Gerichtliche. Mein offizieller Name wird bis Mai umgeschrieben und dann bin ich auch von Gesetz aus weiblich.

Die Hormone warten und wenn am 13. auch alles so ausgeht wie ich es mir wünsche dann geht nix mehr schief.

Neues Jahr neue Glück, kann man echt sagen. Neue Wege sind geöffnet neue Chancen beginnen. So kann es weiter gehen.

 

bussale

Sandr

 

 

 

 

Ein zukunftsreicher Tag

Diesen Freitag haben wir die letzten Felsen aus unserem Weg geräumt, der Tag war hardcore aber erfolgreich.

In der früh ein sehr nettes und interessantes Gespräch in Leoben, zu Mittag ein gutes Mittagessen in Graz und am Nachmittag ein nettes Outing.

Es wurden meine 2 kleinen Jungs von meinen Psychologen Informiert. Schön langsam und sanft versucht ihnen die Tatsachen nahe zu bringen.

Das gute es gab keinen Tränen es gab keine Verzweiflung. Julian hat es als Scherz gesehen und lachte die ganze Zeit. Elias kann es eher greifen.

Heute dann die frage, als sie Fotos von mir sahen „warum verkleidest du dich denn?“ Es ist ihnen noch nicht klar, dass ich eigentlich jetzt verkleidet bin. Und nicht als Sandra.

Nette fragen kamen auch „Muss ich jetzt auch ein Mädchen werden“ oder „Wird jetzt Mama ein Bub …“ Als sie mich mit Perücke sahen „Du siehst ja aus wie ein Mädchen“

Zumindest es ist keine Distanz und es wird normal werden. Und Julian macht sich sorgen „Meine Freunde erzähle ich es aber nicht, die werden lachen. Aber meiner Lehrerin erzähle ich es“. Zum Thema lachen und Reden habe ich ihm dann dieses Lied vorgespielt:

Sozusagen ein riesen Fels aus dem Weg. Jetzt gibt es kein Nachdenken zu Hause mehr, was sag ich wann wie.

bussale

Sandra

 

Offener Brief

Liebe Menschen,

iPhotoin letzter Zeit ist über meine Familie und mich einiges im Umlauf. Daher werde ich euch mit den folgenden Zeilen informieren:

Ich bin transsexuell, in einem männlichen Körper gefangen (ich sage gerne, dass ich eine Frau mit Testosteron-Vergiftung bin) und habe lange versucht mit dieser seltenen biologischen Gegebenheit zu leben bzw. sie nicht auszuleben.

Ich schätze mich glücklich zu dem kleinen (1%-igen) Anteil der Menschheit zu gehören, dem dies geschenkt wurde – und ich bin glücklich dies jetzt auch in der Öffentlichkeit leben zu können.  Zugleich bin ich unendlich stolz darauf, eine verständnisvolle Familie und im Besonderen eine enorm verständnisvolle Frau zu haben.

Seit einigen Jahren versuche ich meinen Weg zu gehen, ich bin dabei sehr behutsam und mit Bedacht auf meine Familie unterwegs (wenn man das überhaupt so sagen kann). Mein Ziel ist und war es immer den Weg gemeinsam zu gehen. Ich weiß, dass ich meiner Familie damit eine große Last auf die Schultern lege, aber wir schaffen das! Ich denke, dass nur die Gesellschaft uns zerstören kann.

Ich habe lange überlegt ob es nicht sinnvoller wäre einfach (offiziell aus beruflichen Gründen) wegzuziehen und ein zweites, „neues“ Leben zu beginnen, jedoch wäre dies feige und falsch gewesen.

Erika unterstützt mich seit vielen Jahren. Am Anfang dachte ich, es geht einfach wenn wir meine Transsexualität ausserhalb der Steiermark – im Geheimen – „ausleben“. Ich war immer bedacht darauf, dass mich keiner durchschaut. Ich wurde eine Meisterin im Tarnen und Täuschen, so gut, dass fast niemand in meinem Umfeld Verdacht geschöpft hat.

Dies hat mich jedoch innerlich zerfleischt. Vor jetzt zwei Jahren war ich dann so weit unten, dass es nur mehr zwei Wege für mich gab: Entweder „Auf Wiedersehen“ oder Überleben und ab in die Öffentlichkeit.

Diese ersten Schritte und alle weiteren habe ich nur dank des Rückhaltes von Erika, Famile und meiner besten Freundin geschafft.

Ich habe zugleich das große Glück in einer Firma zu arbeiten, die seit vorigem Jahr ebenfalls informiert ist. Sie lässt mich meinen Weg  gehen. Auch all die Kundinnen und Kunden, die ich dank meiner Tätigkeit betreuen darf, sind informiert und stehen voll hinter und zu mir.

Ich bin und bleibe derselbe Mensch und ich erwarte mir Respekt vor mir und meiner Familie. Das alles in dieser Form „durchzustehen“ ist ein Hammer. Die Nervenbelastung ist sehr groß, da in unserer Gesellschaft die Toleranz und der Respekt vor Menschen und deren Ehrlichkeit bei weitem noch nicht in der Form vorhanden ist, in der sie vorhanden sein sollte.

Wie gesagt, es ist nicht „normal“ und für mich nicht selbstverständlich, dass meine Frau und unsere gemeinsamen Kinder immer noch bei mir sind und mich auf meinem/unserem Weg begleiten.

Ich bin nicht krank! Wir brauchen kein Mitleid und ich werde alles daran setzen diesen Weg mit meiner Familie in Passail weiterzugehen. Das einzige, das wir uns erwarten ist Respekt!

Danke,
Sandra und Erika Jenewein

PS: Für die Interessierten: All meine Gedanken der letzten Jahre sind unter www.endlichich.at zu finden. Und: Falls euch etwas am Herzen liegt – redet uns ruhig an!

 

 

 

Ehrliche Hochzeit oder: Stress in 5 Monaten …

Hallo zusammen,

die letzten Wochen, Monate waren wirklich sehr Stressig. Es kam soviel zusammen. Komischerweise war auch Weihnachten heuer wieder um unser Kennenlerndatum 🙂 .

Am 29.12 haben Erika und Ich uns wieder das Eheversprechen gegeben, diesmal ehrlich. Und die Planung der Feier war ein Hammer.

Ein wenig zur Geschichte. Erika hat mir am 01.08 einen Antrag gemacht, denn die erste Hochzeit war ja nicht ehrlich – waren ihre Worte. Mir war dann von einer Sekunde auf die andere klar. Wenn wir nochmals Heiraten dann am 29.12, unser „Kennenlerntag“. Ich wollte den Tag so schön wie möglich gestalten. Leider gab es ein Problem, eine Hochzeit war nicht im Budget Plan des Jahres enthalten.

Ich – fragen wir einfach – wer nicht frag bekommt ja auch kein nein. Und mal sehen vielleicht schaffe ich eine „low Budget“ Hochzeit. Der Aufruf begann.

Natürlich dann die Dikussionen, wen laden wir ein, wie machen wir es. Ich bestand – zum schrecken meiner Erika – darauf alles wie eine wirkliche Hochzeit zu machen. Ok bekommen wir einen Pfarrer welcher dies auch ermöglicht? Wir beschlossen es zu versuchen. Die Party danach soll eine Dankes Party für alle Wegbegleiter und Unterstützer werden.

IMG_2028Das einzige – neben dem Termin – was mir sofort klar war, wer wird meine Trauzeugin. Dann gleich der Anruf, gefragt und sie hat sofort ja gesagt. Ok Tina ist gefangen und freute sich auf diese Aufgabe.

 

 

Von meinem Aufruf kamen die ersten Reaktionen.

Eine der Ersten die sich gemeldet hat war Sabine Zettl und hat angeboten als Köchin zur verfügung zu stehen.   Zusätzlich gab Sie Tipps zu Location (pfoo das wurde noch ein Thema, aber dazu später) und zu einem Pastor welche dies vielleicht durchführen könnte.

Ok das Gespräch mit dem Pastor war nicht erfolgreich, jedoch einen Tipp zu einer Pastorin bekommen. Diese hat den „Job“ übernommen.

Thema Kirche

IMG_1922Und die Suche nach einer Kirche war auch erfolgreich. Also die wichtigsten Punkte für einen kirchliche Hochzeit (Kirche, Pfarrer) abgehackt. Aber jetzt die nächsten Fragen, wer untermalt denn die Messe, wie wird sie ablaufen. Einer meiner Gedanken – und dies schon bei der ersten Hochzeit vor 14 Jahren – bei einer Trauung sollte eine perfekte Sängerin vor Ort sein, das reicht.

Ok Aufruf „Kennt jemand eine Sängerin für Hochzeit …“ Und auf einmal bekam ich einen Hinweis auf die Schwester einen lieben „online“ Freundin (ich hoffe dann auch offline ;))“. Gloria war gefunden, eine Musical Darstellerin, super Stimme super Aussehen, was will man mehr. Und glücklicherweise auch „frei“ an diesen Tage. Juhu … Ok die Liederauswahl hat ein wenig gedauert, aber der Ablauf den Messe stand dann endlich fest.

Ok Ablauf, alles klar. Text über Liebe fehlt noch. Mein Herzenswunsch, diesen text bitte Tina lies du Ihn. Aber was für einen Text, was abgeschriebenes wollte ich nicht daher einmal überlegt. Nach Wochen von leere im Hirn auf einmal kamen ein paar Gedanken. 10min und der Text stand. Ich war davon net überzeugt, schickte ihn aber Tina. Und sie, ihre Reaktion „ein hammer den les i“

Soviel zum Thema Kirche.

Jetzt kommen wir zur Location

Location, dieses Wort konnte ich irgendwann schon nicht mehr hören. Zuerst begann alles wie am Schnürchen. Unsere Wunsch Location hat mündlich zugesagt. 2min von der Kirche entfernt.

Jedoch dann, als es um die Preis Diskussion kamen komische Aussagen. Küchen darf nicht verwendet werden etc. Bis dann auf einmal die Location an diesen Tag doch gebraucht wurde.

Ok ist ja kein Problem. Graz ist ja groß da finden wir schon was. Dieser Gedanke war ein falscher. Hätte ich gewusst, dass die Voraussetzung 29.12., eigene Köche und doch eine andere Hochzeit so ein Problem ergeben hätte ich anderes btw. früher gesucht. Unsere Lieblingsbar – La Meskla – hat zu dieser Zeit geschlossen, dann weiter suchen.

Naja 3 Wochen vor dem Termin hatte ich noch immer keine Location. In einer Verzweiflungstat habe ich dann im Internet alle Locations von Graz gesucht, und von Hinz bis Kunz alle angeschrieben. (Von 30 geschriebenen Mail bekam ich 3 absagen, eine vielleicht zusagen und sonst nicht einmal eine Antwort – bis auf Stern)

Dann irgendwann nach einigen Absagen bin ich auf Stern gestoßen,  ein Mail geschrieben und kaum 30min bekam ich einen Anruf. Bianca würde dies gerne übernehmen, erste Gespräche am Telefon, ich konnte es nicht glauben was gefunden zu haben.

IMG_2862_2Dann stellte sich die Frage nach Geschirr, Kocher etc. Und Bianca hat dies sofort in den Hand genommen. Ein riesen Stein ist mir von den Schultern genommen worden.

Der Raum stand, das Essen war abgeschlossen und jetzt konnte die Feier beginnen.

 

Angenehmer Nebeneffekt ein Freund von Bianca ist Fotograf und steht uns zur Verfügung! Danke an all dieses Unterstützung!

 

Die Feier kann beginnen – oder lets Stress !

Der Tag war geplant, 08 30 Frisörin, Kids zu Schwiegereltern um 08:50, Abfahrt 9 Uhr … 10 Uhr bei Sabine essen holen, ab 12 Visagistin 15 45 Treffpunkt bei Kirche. Was soll da schon schief gehen 😉

Dann begann die SMS Welle – eine Grippewelle geht um, ok ein paar Leute weniger. Kleiner und feiner kein Problem.

Und dank des Kälte und Schnee Einbruch noch schnell einen Plan geändert und 9 Taxis bestellt, will doch nicht das meine Gäste krank werden.

Und natürlich war alles wie geplant 🙂 Die Frisörin hatte Verspätung, die Kids wollten net zur SchwiMa und natürlich kamen wir erst um 09:30 weg.

Gott sei Dank hatte dann das komplette Essen in meinem Auto platz, ich musste nur einmal zum Stern. (dass mir fast eine alte Frau ins Auto gelaufen ist hat auch gepasst … Bitte wenn man auf die Straße spring augen auf!) Und pünktlich um 12 waren wir bei Eszter. Von diesem Moment weg kam ein wenig Ruhe in unserem Tag.

visa2Natürlich hatten wir jetzt die doppelte Portion von Brötchen. Aber Hunger war eh da 😉

 

Dann wurden wir gestyled und ein großes Dank an die perfekte Arbeit.

Ich hoffe bei der Hochzeit kennen uns unsere Gäste noch 😉

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Ein wenig Stress sorge unsere Verspätung natürlich auch, Tina wurde ja auch noch „aufgeputzt“ nur rannte uns die Zeit davon. Aber egal ohne Trauzeugen gibt es keine Trauung müssen wir halt warte.

In der Kirche begann dann das warten, jedoch nicht auf meine Trauzeugin, nein mein komplette Familie war nicht da. Wir wurden schon ein wenig nervös. Aber mein Papa wollte den Kids noch Graz zeigen und daher gingen sie halt ein wenig im Kreis.

Mit ein wenig Verspätung begann dann die Messe. Und von ersten Strophe beim EInzugslied war Magie im Raum. Es passte alles, die niedliche kleine Kirche, das Publikum und der wunderbare Gesang von Gloria.

Ich selber musste mich zusammenreissen und nicht in Jubel oder in Tränen auszubrechen, wie ich danach erfuhr ging es mehreren so.

IMG_1970Als  Tina meinen Text zum Thema Liebe gelesen hat war alles perfekt. Der von mir eigentlich nicht geliebte Text – ich fand ihn nicht gut – war auf einmal perfekt. Ich merkte in diesem Moment, uups hab ich echt nicht schlecht geschrieben.

Die Predigt danach und alles hatte seinen Faden.

Meine Wünsche wurden an den Tag alle erfüllt, es kann nur mehr perfekt weiter gehen.

Auch kleine Fehler, ob im Eheversprechen, bei der Predigt und dass die Ringe zu groß waren machten dies alles Menschlich und einfach ehrlich.

Nach der Messe ging es dann zum Stern. Die Feier kann beginnen.

Feier im Stern

Nachdem ein wenig Chaos mit den Taxis entstand und ich mich endlich beim Sektempfang befand ging die Party los.

Und dies gleich mit einem Schock. Sabine kam zu mir, die Suppentöpfe heizen nicht, das Essen ist kalt. Naja nach suchen einer Lösung war das Problem gefunden und auch dies beseitigt.

Und als ich mich im Raum umsah, es war je trotz der Absagen voll 😉 ich bekam meinen Stammplatz und es startete eine Wahnsinns Feier. Es war ein kommen und gehen, was alles wieder auflockerte.

Ja ich muss sagen es war ein ganz schöner Tag. Es war wirklich der schönste Tag meines Lebens, welche ich dank meiner Freunde und Bekannten nie so hingebracht hätte.

Sicher gab es einige Dinge diesen Tag welche besser sein hätten können, aber wäre die Feier – wenn alles perfekt – auch so herzlich geworden.

Fehler bestimmen das Leben, nicht Perfektion! So war es auch bei dieser Feier!

Danke an alle die uns bei dieser Feier unterstützt haben, mir ist erst am nächstem Tag bewusst geworden, welch ein magischer Tag dies war und welche Bedeutung dies alles für mich hat.

DANKE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danke – der schönste Tag

Hallo meine Lieben,

am 29.12 haben wir gemeinsam unsere Hochzeit und eine Dankes Party gefeiert.  Die Hochzeit und die Party war ein Hammer, alles so lieb und es war ein „Geist“ bei der Feier, es war ein Hammer.

Eigentlich wollte ich dann bei der Feier eine Dankes Ansprache machen, jedoch durch ein paar „Fehler“ (welche meiner Meinung die Feier auch so lieb gemacht haben) habe ich nie Zeit und Ruhe gefunden diese zu sprechen.  Daher diese Zeilen jetzt.

Danke an all die Personen welche uns bei der Feier unterstützt haben.

Danke an meine liebe Frau, Eltern und Familie dass Ihr mich auf diesen Weg so unterstütz habt, und mit uns diesen Tag als Zeichen des Vertrauen mit uns feiert. Ohne Euch wären wir heute nicht hier.

Danke an Tina du warst in der schwierigsten Zeit letztes Jahr immer bei mir und hast mich so einiges Mal vor fatalen Entscheidungen bewahrt. Auch wenn manche Zeiten schwierig waren du hast die Nerven bewahrt und bist mein Sicherheitsnetz.

Danke an all meine Freunde welche mich beschützt und begleitet haben und hoffentlich noch ganz lange werden 😉 . Und mir manchmal gezeigt haben wo mein Universum ist.

Im Namen von Erika sage ich auch Danke. An Ihre Freunde, natürlich war diese Unterstützung auch für mich wichtig. Ihr gebt Erika den Halt und die Sicherheit, dass sie immer jemanden hat der Sie fängt, falls Irgendwer doch ein wenig gegen unseren Weg ist.

Danke auch an Kathi und Andrea, Eure Begleitung unserer Familie hat so viel Sicherheit gebracht!

Und ein riesen Danke auch an Gloria und Clemens, Ihr beide habt obwohl „bestellt“ die Feier sehr persönlich gemacht und ich bin froh Euch gefunden zu haben.  Danke für Euren Einsatz!

Und nicht zu vergessen, reisen Dank an Sabine und Horst für euren Einsatz rund um das Essen und bei den Vorbereitungen. Auch wenn es Stressig war, danke fürs da sein.

Und an Bianca, dass Du so kurzfristig diesen Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hast und auch so warmherzig uns aufgenommen hast.

Und natürlich Danke an alle die dieses Fest zu so einem schönen Fest gemacht haben, es war wirklich der schönste Tag meines Lebens. Dieser Tag hat mein Leben verändert und hat uns noch einmal bestätigt das wir diesen Weg zusammen schaffen.

Danke!

sandra und erika

Wenn wenn wir die Liebe nicht hätten

Ich habe lange darüber nachgedacht, Liebe, ein starkes Wort aber was ist denn Liebe?

Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.

Liebe unser ganzes Leben besteht aus diesen 5 Buchstaben, ohne Liebe würde es die Welt in dieser Form nicht geben. Die Liebe begleitet uns von Geburt bis zum Tod, sie trägt und sie beschütz uns. Liebe ist ein Wunder, Liebe ist geboren, Liebe stirbt jedoch nie.

Ob es die Liebe zum Essen, die Liebe zu einer Freundin oder die wahre Liebe zwischen zwei Menschen. Als Kind wäre man verloren ohne die Liebe zu den Eltern, lieben die Eltern ihr Kind nicht, wird es sich nicht gut und frei entwickeln.

Wenn man zweifelt, wenn man verzagt und wenn man keine Liebe, keine Freunde, keine Hoffnung besitzt, ist die Welt dann verloren? Ist Hoffnung Liebe? Ist Liebe Hoffnung?

Wenn wir die Liebe nicht hätten, dann hätten wir keine Hoffnung, dann würden wir nicht nach besseren Suchen, dann wäre das Leben Hoffnungslos!

Die wahre Liebe findet man – wenn man Glück hat – einmal im Leben, so wie die beiden liebenden die hier vor Euch sitzen. Ich bin mir sicher ohne die Liebe wären sie nicht so weit, und nur mit Liebe kann man diesen Weg auch so offen und ehrlich gemeinsam gehen.

Stirbt die Liebe mit uns? Was ist danach? Dazu habe ich aus einem Kinderbuch was schönes gefunden:

Klein stellt seiner Mutter die Frage „Und was wenn wir gestorben sind? Stirbt die Liebe dann ganz geschwind?“

Die Antwort seiner Mama sagt das richtige aus:

„Schau mal wie die Sterne strahlen, wie sie glitzern, wie sie funkeln.
Aber manche von den Sternen sind schon viele Jahre dunkel.
Trotzdem leuchten sie und wie – Liebe und Sternenlicht, die sterben nie!“

Und  ich weiss,  wir sind von Liebe umgeben, sie beschützt uns, sie deckt uns zu sie gibt uns halt und sie begleitet uns.

Was wenn wir die Liebe nicht hätten …