Glück gehabt ;)

Was hat sich denn da getan, überraschend und schnell einen Ersatztermin für meine OP bekommen. Bin am 21. in das AKH Wien „eingerückt“. Der ganze Aufenthalt und alles einfach perfekt mit viel Glück. 

Am Tag eins, ein Einzelzimmer, dann die OP. Um 08:30 am 22. hatte ich das Gefühl ich steh in Wien am Gürtel, so ein Stau zu den OP Sälen – aufgrund Corona werden jetzt scheinbar die verschobenen OPs aufgeholt.

OP dann mit einem „Zeichen“ begonnen, die Narkoseärztin hatte eine Kirschenhaube an. Ich war überraschend nie nervös und komplett ruhig. Die OP nach 7 Std abgeschlossen und mir ging es einfach gut. Hab dann einen Tag im „normalen“ Zimmer genossen, zwischendurch kamen immer Freudentränen und ich konnte es noch nicht richtig glauben. Am Donnerstag nach der OP dann die Nachricht das ich verlegt werde. Plastische Chirurgie ist Überbucht und daher kamen einige in einen anderen Bereich.

Diese Verlegung war ein voller Upgrade, 2 Bett Zimmer inkl. Dusche und WC und schön. Und der Upgrade plus war meine Zimmerkollegin, ich glaube wir haben uns von Anfang an super verstanden. Das machte die Tage im Krankenhaus ASV besser. Ausserdem waren wir die Lieblingspatienten, so anspruchslos und immer Lustig bei uns. Sie hat sogar die Stundenlange Gespräche mit meiner Allerliebsten ausgehalten. Diese Telefonate waren auch extrem wichtig für mich, da aufgrund Corona Tina leider nicht bei mir sein durfte und alles verkompliziert hat. Das habe ich alles ganz anders geplant gehabt.

Als Anita dann ging (sie wollte einfach gehen als sie die Erlaubnis hatte) habe ich gemerkt was es ausgemacht hat. Aber die 2 1/2 Tage habe ich dann auch geschafft.

Zur OP, ein unendlichen Dank an Prof. Dr. Werner Haslik für all die Organisationen und die perfekte OP. Ich hatte 0 Komplikationen oder Problem und auch die Betreuung war perfekt. Auch ein riesen Dank an das Pflegepersonal der Station 16E! Wir haben uns bemüht als Gastpatienten nicht zu sehr zur Last zu werden 😉

Jetzt bin ich zu Hause und versuche mich zu erholen, 6 Wochen Krankenstand sind angesagt.

So nach einer schon fast unendlichen Geschichte habe ich diesen unendlichen Schritt hinter mir. GSD habe ich mein Spatzulein und hat mich zum Sport zurück gebracht und mich über dieser Zeit mit all den Rückschlägen begleitet! I love u baby!

LG aus der Steiermark

Sandy

nix is fix – aber diesmal doch

gestern war es soweit, mein insgesamt 5ter versuch einen der wichtigsten schritte starten zu können. nach op absagen, schlechte Diagnose und corona habe ich dank dr. haslik jetzt doch überraschend – von einen tag zum anderen – einen op Termin bekommen. die letzten 2 wochen waren sehr stressig, op tauglichkeit, berufliche und private sachen klären, op besprechungstermin.

danke meiner allerliebsten sind meine werte jetzt perfekt, ich sitze Wieder täglich am rad und schau auf mich. daher spricht nichts gegen die op. gestern dann op Gespräch und jetzt ist es zu 100% fix. ab 21.07. werde ich im akh wie sein und am 22. wird die op endlich durchgeführt. leider ohne persönliche unterstützung im spital, dank corona ist das leider nicht möglich

was ist das für ein jähr.

sorry dass ich mich bei eingen personen nicht gemeldet habe, aber es geht um bei mir … jetzt habe ich dann scheinbar paar wochen ruhe 😉 vielleicht hole ich auf.

danke an alle positiven glückwünsche für nächste woche. diese op, ruhig die wunden heilen lassen und dann endlich ich!

lg

sandra

 

Pyjamatag – oder das Leben ist im Wandel

Freunde kommen, freunde gehen (ausser die echten!) .
liebe kommt, die liebe geht.
hoffnung kommt, hoffnung geht.
zweisamkeit kommt, einsamkeit geht
einsamkeit kommt, zweisamkeit geht.

Nachdem ich die wichtigsten Sachen einmal gesiedelt habe,
nachdem ich die „neue“ Wohnung zumindest Wohnbar habe,
nachdem ich zumindest wieder Essen im Kühlschrank habe.

Habe ich beschlossen einen Pyjamatag zu machen. Einfach so, einfach nichts planen.
Wohnung ist geputzt, Kinder fühlen sich wohl.

So ein Pyjamatag, egal was andere denken, es gehört dazu.
Einfach Energie sammeln, nichts lässt einen Stressen (ok, nnichts stimmt nicht)
Aber warum soll ich denn anders sein?

Ich bin alleine, i make.

Ich denke über mein Leben, ich putze ich lese.

Was hat sich denn alles getan.
Ob mir/uns eine Eratzbeziehung angedichtet wurde (irgendwie schon komisch was manche denken, aber ich weiss es wissen sie nicht besser). Oder wer weiß was auch immer….
Meine Krankheit  ist hoffentlich überwunden, warten wir noch bis Jänner 2018, dann weiß ich es.

Eines haben mir die letzte Tag/Wochen/Monate gelehrt, oder sogar mehr…..

Meine OP ist wichtig, jedoch nicht um jeden Preis. Daher starte ich mit Planung erst wieder in Ruhe wenn ich soweit bin.
Wenn man Kämpft und man nach Monaten noch immer keine Änderung sieht, war diese Taktik vergebens. Steig ab …

Und das wichtigste, schätze dich glücklich, wenn du eine ehrliche, gute, perfekte Freundschaft hast! Denn, wenn man so eine Freundin hat wie ich, dann schafft man alles! (Ok das weiss ich schon länger), auch wenn man sich gegenseitig viel auflastet, aber man ist für einender da. Ohne so eine Unterstützung wird es unendlich schwerer!

Ich bin jetzt getrennt, Pyjamatag.

Jetzt heißt es in das neue Leben kommen, das neue Umfeld sich schaffen, die Aussicht geht ja schon mal.

Alexa spielt gerade dm auf Lautstärke 10, auch was neues 🙂

Freunde kommen, freunde gehen (ausser die echten!) .
liebe kommt, die liebe geht.
hoffnung kommt, hoffnung geht.
zweisamkeit kommt, einsamkeit geht
einsamkeit kommt, zweisamkeit geht.

Das Leben ist einfach immer im Wandel, man muss nur die Kreuzungen sehen und die Richtigen nehmen. Am besten mit einer ehrlichen Begleitung. Nehmt dich die Zügel des Lebens in die Hand und lasst euch nicht von der Gesellschaft treiben!

Single

Nehmt die Zügel des Lebens doch selbst in die Hand. Einer meiner Sprüche …

Es ist jetzt soweit, 21 Jahre Beziehung sind vorbei. Erika hat sich (im einvernehmen) von mir getrennt. 1 1/2 Jahre kämpfen, dass sie mich doch wieder so sieht wie vor Ihrer Krankheit. Kraftverlust und Hoffnungslosigkeit kamen zu meinem JA.

Mitten zwischen Diagnose Darmkrebs Untersuchungen und Behandlungen. Da kam die Frage von Erika „wir trennen uns, ist besser“. Ich habe keine Kraft mehr, ich hatte keine Hoffnung mehr. Ich habe zugestimmt.

Erika kann nicht mehr mit einer Frau leben, sie will eine normale Beziehung. Alle haben Männer, dagegen komme ich nicht an.

Ich bin wieder Single, bin auf den Markt. Ich mage aber nicht 😉

Jetzt das lange Wochenende Zimmer gerichtet, gesiedelt. Jetzt habe ich einen Rückzugsraum. Zuhause bringt es sich nix mehr, wir streiten dann nur.

Besser für alle, besser für Erika aber besser für mich. Ich merke schon wie gewisse Personen die Einstellung zu mir ändern, wie ich auf einmal eine ungewünschte Person bin, wie sie Ihr Gesichst zeigen.

Ein Neuer Weg habt begonnen. Nein ich bin nicht schuld, wir sind net schuld es wollte nicht. Mal schauen wie oft ich mich rechtfertigen muss.

Lisa räumt gerade meine neuen Zimmer um. Sie hat freie Hand.

Ich bin Single … mit 4 Kinder und Transgende, das sind ja die Besten Voraussetzungen …

Wenn man Zeit hat ..

Aufgrund eines kleines Problems soll ich die nächsten Tage nicht viel machen und mich schonen.

Also nutze ich das Wetter aus, liege in der Hängematte. Lese Mails, und aufgrund eines Mails fange ich auf meiner Seite zum stöbern an.

Fast  vergessen, was ich alles durchgemacht habe..

Ein Wahnsinn das ich noch lebe. Ich habe Entscheidungen getroffen, welche ich jetzt nicht mehr treffen würde. Ich sage nur Zwitterphase.

Ich setzte auf falsche Freunde, eine Wahnsinns Freundschaft (ohne die ich das nicht geschafft hätte) hat sich gsd entwickelt.

Ich war komplett unten, heulte oft in den Schlaf. Jetzt bin ich froh diese Zeit überlebt zu haben. 🍒

Jetzt liege ich hier, muss mich nicht umziehen, nur weil Freunde meiner Kinder da sind.

Noch 61 Tage, dann liege ich unter dem Messer. Das nächste Kapitel. Hoffentlich, warten wir doch auf Montag.

Die op, vor Jahren – ach das benötige ich net, einmal outen, dann geht es besser..

jaja die Zeit. Pfo ich habe es überlebt, Pfoo ich kenne endlich ehrliche Freundschaft, ohne wenn und aber.

Wir mussten beide viel einstecken, daran sind wir gewachsen.

Ich gab nicht auf, wir geben nicht auf, wir leben!

Meine Comics, meine Texte, meine Gedicht alles half mir auf den Weg weiterzugehen.

Meine Familie ist noch bei mir, meine Kinder stehen zu mir. Da kenne ich ganz andere Geschichten. Das arme Schwein hat Schwein gehabt, kann ich nur sagen 🙂

Jetzt noch die Op …

Ich habe Panik, aber keine Angst es nicht zu überleben!

 

 

 

30. Mai 2017

Es ist endlich soweit, ich habe einen Termin.
der 30. Mai 2017 der steht fest. Einrücken ins Krankenhaus am 29, Mai. Ich hoffe es wird alles wie geplant laufen. Gestern die Einreichung des Antrags der Kostenübernhahme bei der GKK. Einer meiner liebsten Institutionen in Österreich. Lange haben sie nicht Zeit es zu genehmigen. Ich hoffe halt mal wieder, dass endlich alles wie geplant läuft.

OP wird von Herrn Dr Kurt Angel in der Rudolfsstiftung durchgeführt. Falls sich wer näher Informieren will, was geschieht hier ein kleiner Link:

http://www.transx.at/Pub/OP_Genital_MF.php

Aber ACHTUNG: Der Artikel ist mit einigen Fotos gefüllt, nichts für Leute mit schwachen Nerven!

Danach heisst es auf mich aufpassen. Meine Panik vor der OP wird wahrscheinlich von Tag zu Tag größer. Ich hoffe so sehr, dass ich in Wien auch Unterstützung am OP Tag habe. Was wird danach sein??? Bin wirklich sehr gespannt und freudig Erwartungsvoll.

In 7 Monaten kann ich dann sagen, ob alles wirklich wie gewünscht..

Haltet mir bitte die Daumen, bis zum 30. , dass alle Untersuchungen und Genehmigungen durch sind. Und danach,  dass alles ohne Probleme läuft.

Ok ich schreibe den Text und Hände zittern, Tränen in den Augen und die Angst vor der OP … Aber da muss i durch.

 

Dienstreise

jetzt Sitz ich hier am Flughafen und frage mich, warum tu ich mir das (in meinem Alter) an.

was habe ich davon, außer Stress????

diesen sollte ich vermeiden, es steht eine schwere Op an.

Könnte besser Bier und yazee spielen.

auf der Couch liegen.

statt um die Welt zu fliegen.

Kein dank, was habe ich davon.

….

Habe ich das verdient????

 

Eine Scheiß Angst, oder es ist Februar

Februar dürfte mein Monat sein, am 19. Februar 2015 bekam ich meine ersten Hormone.

Am 23. Februar 2017 beginnen die Untersuchungen und Gespräche für meine OP. Die Hormone vertrage ich gut, mein Körper entwickelt sich in die richtige Richtung. Einer der letzten Schritte beginn, mein Krippeln im Bauch auch.

Wie wird es denn werden, so alleine in Wien im Krankenhaus. Eines bin ich froh, mein Ärzteteam ist fix.

Am 23. Februar werden wir (meine 2 Töchter und ich) das erste Gespräch mit diesem Team führen. Ich habe Angst, ich freue mich. Was ist wenn die OP schief geht, was ist wenn es nicht so wird wie ich denke …

Ich geniese mein Leben, ich bin nicht mehr so weit weg, endlich nix verstecken, endlich in die Umkleide ohne Angst.

Aja ich glaube,  im Februar habe ich auch mein Spatzu das erste mal gesehen.

Wo wäre ich, wenn ich sie nicht getroffen nicht hätte, ich habe ihr alles zu verdanken. Sie stützt mich, sie fängt mich, sie sagt mir wenn ich scheisse baue. Leider macht sie mit mir sehr viel mit. Aber ich bin mir sicher, die Gedanken welche jetzt in meinem Kopf, die Ängste und alles andere, ohne Sie hätte ich diese nicht mehr, denn ich wäre nicht da.

Leider wird die OP in Wien sein, aber da ist das beste Team für mich. Leider, denn ich habe Angst vor dem Krankenhaus, vor dem Aufwachen nach der OP. Ich wollte da nie alleine sein. Im Gedanken werden ein paar bei mir sein, aber niemand der meine Hand nimmt, niemand den ich vertraue, niemand wird da sein.

Vor dem Aufwachen habe ich am meisten Angst, die Schmerzen und auch was dann in meinem Hirn vorgeht. Ich weiss es sind alle bei mir. trotzdem bin ich alleine. Ich steh so sicher am Boden (im Moment) ich hoffe dieser wird mir nicht weggerissen.

Der 23. Feb ein neuer entscheidender Tag.

Danke an alle, die es ermöglichen diesen Tag zu erleben.